Reitunterricht

Centered Riding

Mit Hilfe von inneren Bildern und von Zuhilfenahme unserer Körperwahrnehmungen werden die klassischen Prinzipien des Reitens umgesetzt.

  1. Über Bausteine der Balance ins Gleichgewicht kommen und sicher allen Bewegungen des Pferdes folgen können.
  2. Über den sanften, weichen und weiten Blick die Wahrnehmung verbessern.
  3. Über die Atmung und den bewussten Einsatz dieser, in Kontakt treten mit dem Pferd, Verspannungen beseitigen und dadurch feine Hilfen geben können.
  4. Über die Vorstellung einer „Kugel im Nest“, dem Kontroll- und Energiezentrum, den eigenen Sitz stabilisieren und daraus mit ruhiger Kraft und klarer Absicht, mit dem Pferd in Kontakt treten.
  5. Über das Erden auf und neben dem Pferd zu mehr Sicherheit, Stabilität und innerer und äußerer Balance finden.

Centered Riding, auch Reiten aus der Körpermitte genannt hilft die Körperwahrnehmungen zu Schulen und erweitert somit unser Potenzial unseren Körper besser einzusetzen.

In der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jung gebliebenen Erwachsenen bedeutet mir das:

  • Finden der eigenen inneren Balance und Körperkontrolle
  • Mehr Freiheit, Sicherheit und Koordination auf und neben dem Pferd
  • Stärkung der Persönlichkeit und des inneren und äußeren Gleichgewichts
  • Entwicklung eines besseren Körperverständnisses
  • Verstehen von Zusammenhängen, von mentaler und emotionaler Beteiligung im Umgang mit und auf dem Pferd
  • Erweiterung von Kommunikation und Ausdruck
  • Verständnis statt Verurteilung
  • Fokus, Absichten und Klarheit über das was ich will.
  • Selbstreflexion und Möglichkeit der Selbstkorrektur
  • Spaß und Faszination im Tun und ganz nebenbei werden die Grundlagen des Gangpferde-Reitens erlernt.

Centered Riding lehrt die Achtsamkeit mit sich und dem Pferd. Jeder in seinem Tempo und in seinen Möglichkeiten. Jeder ist Willkommen und herzlich eingeladen in die wunderbare Welt der Pferde einzutauchen. Offen für Kinder und Erwachsene mit besonderen Förderbedarf!

Reitunterricht für  Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene.

Ich lehre nach den Grundlagen des Centered Riding, des Horsemanship nach Pat Parelli und Peter Kraienberg und bediene mich aus dem Verständnis des Mentaltrainings, der Achtsamkeitslehre und der Mimikresonanz.

Wenn es zum Pferd geht tun wir das in Achtsamkeit, öffnen alle Sinneskanäle und gehen in Resonanz mit dem Pferd. Wir lernen so zu denken wie ein Pferd, entwickeln ein Verständnis von ihrem Herdenleben, seinen Bedürfnissen und bringen diese mit unseren eigenen Wünschen, Möglichkeiten und Absichten in Einklang. Erfahren Grenzen und die Kraft des Unmöglichen.

Der respektvolle Umgang, das Teamgefühl, die Selbständigkeit, die Selbstreflexion und die Erkenntnis Fehler machen zu dürfen ist genauso wichtig, wie der Spaß, die Freude am Tun und der humorvolle Umgang mit uns selbst.

Die Pferde

Die Pferde sind gut ausgebildete Co- Therapeuten.  Klar im Kopf, gesund, lauffreudig, cool, gelassen und vielseitig einsetzbar. Ein jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter, seine Vorlieben und Abneigungen. Die im Herdenverband lebende Pferde können täglich, rund um die Uhr in ihrem Sozialgefüge leben.

Wer zu mir kommt, der lernt etwas über die Herdenstruktur, Instinkte, das Fress- und Schlafverhalten der Pferde, über Interieur und Exterieur und die Besonderheit des Gangpferdes.

Wichtig sind die Selbsteinschätzung und die Selbstreflexion, die hier geschult wird. Sich selbst und das Pferd in der Situation richtig einzuschätzen ist die Unfallverhütung schlecht hin!

Horsemanship, die Begegnung am Boden, das Erlernen der Technik des richtigen Führens, sowie das Putzen als Kontaktaufnahme werden geschult und haben einen gleich hohen Stellenwert, wie das Reiten in sich. Stets geht es zu erkennen wie es dem Pferd geht und einem selbst. Ärger, Wut, Sorgen lassen wir beim Reiten zuschauen, jedoch nicht mit ans oder aufs Pferd. Hier gibt es die eine oder andere Möglichkeit mit den blockierenden oder destruktiven Gefühlen umzugehen. (siehe Muju und Mentaltraining)

Einsatz von Wingwave Musik in der Reitpädagogik

 

In der Reitpädagogik wird die Musik ganz nebenbei eingesetzt. Durch die bilaterale Stimulation über die Kopfhörer werden die Kinder in ihrem Tun mit dem Pferd begleitet. Die inneren Vorstellungskräfte werden im Kind aktiviert. So reiten wir z. B.  in unserer Vorstellungskraft an einem Strand entlang (wingwave Musik- Strandspaziergang) oder machen einen Waldausritt (wingwave Musik- Waldspaziergang). Ängstliche Kinder trauen sich mehr und finden unter der Musik zu mehr Selbstvertrauen und Gelassenheit.

Unruhige Kinder werden unter der Musik ruhiger und können sich mehr konzentrieren und fokussieren.

Das Pferd dient hier als Spiegel und reagiert unmittelbar auf die Veränderung.

Mit Hilfe der wunderbaren Musik reduzieren sich Angstgefühle, Sorgen und negative Gedankenbilder. Das Pferd findet zu seinem gleichmäßigen Takt und kann schwungvoll und losgelassen laufen. Das Pferd spiegelt unter oder neben einem diese Entspannung und zeigt diese Zufriedenheit mit Abschnauben, Takt, Losgelassenheit, Arbeitswille und Kooperation. Der konfrontative Teil nimmt ab und die Kommunikation mit dem Pferd wird harmonischer und kooperativer.